Das Café

Die Königin Luise

Das Schloss und

die Luisen-Gedenkstätte

Der Ort Hohenzieritz

Die Königin-Luise-Route

Das Café Louisenstübchen

 

Das Café Louisenstübchen wurde im Mai 2001, zusammen mit der Louisengedenkstätte des Schloss Hohenzieritz eröffnet. Hier in den eigens hergerichteten Räumlichkeiten der historischen Pferdeausspanne des benachbarten Kruggehöfts verköstigen wir seither unsere Gäste. Die meterdicken Wände bieten auch an heißen Sommertagen ein angenehm kühles Klima im Gastraum, von welchem aus man einen unverwechselbaren Blick auf die alte Rundkirche genießt. Der Gastraum ist mit 25 Sitzplätzen ausgestattet. Unser ruhiger Cafégarten im Landhausstil ist eine wahre Wohlfühloase und lädt insbesondere an sonnigen und warmen Tagen zum Verweilen ein.

Die Königin Luise

 

Die Königin Luise wurde im Jahr 1776 als mecklenburgische Prinzessin in Hannover geboren. Bereits im Alter von 18 Jahren heiratete Sie den preußischen Kronprinzen, den späteren König Friedrich Willhelm III. Eines der 10 Kinder dieser Ehe war Wilhelm I, der erster deutscher Kaiser werden sollte. Ein weiteres Friedrich Wilhelm IV. Nach der Niederlage Preußens 1806 floh sie mit ihren Kindern nach Ostpreußen, traf 1807 in Tilsit mit Napoleon zusammen und kehrte erst 1809 nach Berlin zurück. Während des Besuchs bei ihrem Vater in Neustrelitz und des gemeinsamen Aufenthalts in Hohenzieritz am 28.06.1810, verstarb sie im Alter von 34 Jahren. Sie galt ihrer Mitwelt als mitfühlende, charismatische Monarchin und wurde zur Märtyrerin im Kampf gegen die Befreiung Deutschlands von der französischen Fremdherrschaft. Ihr Tod war die Geburtsstunde einer Legende.

Das Schloss Hohenzieritz und Luisen-Gedenkstätte

 

Das Schloss Hohenzieritz war die Sommerresidenz Herzog Carl v. Mecklenburg-Strelitz, des Vaters der Prinzessin und späteren Königin Luise. Sie besuchte ihn hier 1796, 1803 und zuletzt im Juli 1810. Drei Jahre nach ihrem Tod ließ der Herzog aus dem Sterbezimmer und den beiden davor liegenden Zimmern eine Gedenkstätte für seine berühmte Tochter errichten. Hohenzieritz war seitdem, bis zum Jahr 1945, Wallfahrtsort vieler Luisenverehrer. Im Jahr 2000 konnte der Schlossverein Hohenzieritz die Räume wieder für die Öffentlichkeit freigeben. Derzeitiger  Hauptnutzer des Schlosses ist die Müritz Nationalpark-Verwaltung.

 

Die Luisen-Gedenkstätte wird mittlerweile durch die Staatliche Schlösser und Gärten M-V verwaltet. Weitere Informationen und Öffnungszeiten der Gedenkstätte finden Sie hier.

Der Ort Hohenzieritz

 

Der Ort Hohenzieritz wurde im Jahre 1170 in einer Schenkungsurkunde erstmals urkundlich erwähnt, durch welche Fürst Kasimir von Pommern dem Bistum Havelberg etliche Dörfer zur Stiftung eines Klosters übereignete. Der Ort Hohenzieritz hat neben dem Schloss einige weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Hierzu zählt der Schlosspark, dem ältesten englischen Landschaftspark in norddeutschen Raum, eine Rundkirche und die historische Schmiede. Der Schlosspark lädt gerade an schönen Sommertagen zu Spaziergängen auf historischen Pfaden ein. Eine seltene Rundkirche aus dem Jahr 1806 trohnt auf einem kleinen Hügel unweit des Schlosses, in unmittelbarer Nähe zu unserem Café. Die historische Schmiede wurde im Jahr 1823 gebaut. Heute beherbergt sie eine Heimatstube einschließlich einer Luisenkammer und wird ehrenamtlich betreut.

Die Königin-Luise-Route

 

Die Königin-Luise-Route folgt in etwa dem Weg, den der Sarg der Königin Luise 1810 von Hohenzieritz nach Berlin genommen hat. In Hohenzieritz startet die etwa 200 Kilometer lange Königin-Luise-Route durch Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg. Sie ermöglicht es die wichtigsten Stationen des Lebens von Louise auf dem Rad zu besuchen. Die Tour verläuft überwiegend auf dem Havel-Radweg und führt über die Residenzstadt Neustrelitz nach Mirow. Auch Fürstenberg und Gransee werden passiert. Hier weilte der Trauerzug der verstorbenen Königin auf seinem Weg nach Berlin. Nächste Etappe ist Oranienburg mit seinem Schloss, das die Königin nach ihrer Hochzeit 1794 geschenkt bekam. Auch Schloss Charlottenburg, einer der Lieblingsorte Luises, und die Pfaueninsel im Südwesten Berlins werden passiert. Ziel der Route ist Paretz beim Fischerdorf Ketzin.